Bei dieser Behandlungsmethode erfährt der Patient eine Erleichterung vieler Bewegungen durch die Aufhebung der Schwerkraft, da der Körper bzw. Teile des Körpers in Schlingen aufgehängt werden. Dieses entlastet sowohl die Gelenke als auch die Wirbelsäule. Da die Übungen unter Schwerelosigkeit ausgeübt werden, werden eingeschränkte oder schmerzende Bewegungen erheblich erleichtert. Der Therapeut kann intermittierende Extensionen (rhythmisch wiederkehrende Traktion*) ausführen oder einen Dauerzug in eine bestimmte Richtung anlegen.
*(Traktion = Gelenkflächen voneinander trennen)
Der Schlingentisch wird angewendet bei:
- Schmerzen der Wirbelsäule, Hüftgelenke, Nacken- und Schultergelenke
- Lähmungen
- Kontrakturen (Bewegungseinschränkungen)
Er eignet sich hervorragend zur Kombination mit anderen Therapieformen, z. B.:
- Manuelle Therapie
- Wahrnehmungsbehandlung
- Traktion
Krankengymnastik
Renate Janko-Kalliardos
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